von elefantenrunde sprechen

…kann man wohl nur, wenn es mehr als einen elefanten gibt. die heutige tv-diskussion der spitzenkandidatInnen zur wien-wahl war wohl mehr als eindeutig.

neue jobs schaffen, ein altern in würde sicherstellen, ein sicheres zusammenleben gewährleisten… egal, was die frage war, ich finde, dass michael häupl mit abstand der war, dem man die antworten auf die fragen der zukunft zutraut. und der einzige, der den neuen dobermann der wiener politik, hc strache, in die schranken weisen kann. was ich aber sehr nett finde: sogar die opposition bestätigt das: die övp propagierte in einer presseaussendung um 14:07 "HAHN WAR KLARER SIEGER IN DER OPPOSITIONSRIEGE" und konkretisiert das ganze so: "Johannes Hahn konnte mit 22 Prozent die mit Abstand besten Sympathiewerte erzielen", was wiederum heißt, dass er bei "konkreten Aussagen zur Sacharbeit in der Zukunft (…) am nächsten an Bürgermeister Häupl heran" kommt. wie nahe, dass sieht man an den werten von michael häupl (telefonumfrage trendcom, n=300): sympathie 61%, glaubwürdigkeit 65%, kompetenz 70%.

das ist ja wirklich die ultimative bankrotterklärung, oder? wenn sogar der opposition klar ist, wer der beste ist, dann sollte der wohl auch gewählt werden, nicht?

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