„freier“ unizugang?

ein paar tragische meilensteine der övp bildungspolitik…

im jahr 2003 klagt der eugh die republik österreich. grund: diskriminierung beim uni-zugang. die regierung sieht keinen, wie es so schön heißt, handlungsbedarf.

fast forward, 2 1/2 jahre später: am 7. juli 05 verurteilt der eugh österreich – eu studentInnen müssen östereicherInnen gleichgestellt werden. überfallsartig beschließt die regierung am nächsten tag zugangsbeschränkungen.

der spö vorschlag (nämlich die anzahl der studienplätze zu erhöhen) wird abgewiesen.

im september 2005 beginnt e. gehrer erste (!) gespräche mit der eu-komission.

im februar 2006 passiert plötzlich was die regierung noch vor einem halben jahr abgelehnt hat: es gibt (zumindest für medizin) mehr studienplätze. die geplante quotenregelung ist allerdings wieder nicht mit der eu akkordiert – wie lange sie hält, steht in den sternen.

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