„Wien investiert in die Bildung!“

meine pa zum rechnungsabschluß 2005.Wien (SPW-K) – "Wenn ein Budget ein in Zahlen gegossenes politisches Programm ist, dann ist ein Rechnungsabschluss wohl auch als politische Bilanz zu lesen", sagte heute Gemeinderat Jürgen
Wutzlhofer im Rahmen der Spezialdebatte der Bildung, Jugend, Information und Sport zum Wiener Rechnungsabschluss 2005. "1,5 Mrd. Euro hat die Stadt 2005 in konkrete Projekte und Einrichtungen
investiert: in Kindergärten, Schulen, Musikschulen, Volkshochschulen, Büchereien, Bibliotheken,in Mutter-Kind-Wohnhäuser, die außerschulische Jugendarbeit, für den Sport, den Bürgerdienst, für
Bäder und für die Informationsmedien unserer Stadt."

  Drei Projekte seien 2005 besonders wichtig gewesen: "Die Planung der Umgestaltung des Wiener Praters, die Medienstadt Wien und vor allem: die Bildung, die sich durch alle Lebensbereiche zieht", so
Wutzlhofer weiter. "Die fertigen Leitlinien für die Masterplanung Prater sind ein wichtiger Meilenstein. Es geht der Stadt dabei um die Steigerung der Zufriedenheit der Prater-BesucherInnen, um internationale Qualitätsstandards, um eine Umsetzbarkeit durch die Verwaltung und natürlich eine Vereinbarkeit mit der bestehenden Situation." Der Prater werde damit zu einem der tollsten Plätze Wiens: "Unverwechselbar, wientypisch, historisch wertvoll, und er kann sich im internationalen Vergleich mehr als sehen lassen. Die
Arbeit hat sich gelohnt und es gibt viel, auf das man sich freuen kann!"

  Zum Bereich "Medien" sagte Wutzlhofer: "Gerade in Zeiten, wo eine Bundesregierung alles getan hat, um den ORF unter ihren Einfluss zu bringen, ist es umso wichtiger, dass die Stadt die Kommunikation mit
den Bürgerinnen und Bürgern ernst nimmt. Magazine und Zeitungen informieren über Serviceangebote der Stadt, Menschen werden über Direktinfos zu Bürgerbeteiligungsverfahren eingeladen, es wird über
kulturelle Angebote informiert. Alleine die Homepage der Stadt Wien hat sich mit mehr als 25 Millionen Zugriffen im Monat zur wichtigsten Kommunikationsschiene entwickelt." Zum Pluralismus seien aber auch
Komplementärmedien notwendig. "Mediale Räume, in denen abseits vom Mainstream, gearbeitet werden kann: Ende 2005 ist der Wiener Community Sender Okto on air gegangen, den die Stadt Wien mit fast einer Million Euro pro Jahr finanziert. Nach nur fünf Monaten hat Okto bereits wegen des großen Andrangs sein Programm ausgeweitet – der Erfolg spricht für sich!"

  Zum Thema "Bildung" unterstrich Wutzlhofer: "Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass gute Bildung ein Grundrecht für alle ist!" In Wien beginne Bildung mit dem ersten Tag im Leben. "Elternbildung, Beratung
in den Eltern-Kind-Zentren und vor allem das Verständnis der Wiener Kindergärten als Bildungsinstitutionen sind in Wien selbstverständlich." Einen Meilenstein habe die Stadt im vergangenen
Jahr mit der Entwicklung eines Bildungsplanes für den Kindergarten gesetzt. Im Bereich Schulpolitik habe Wien im Wiener Pflichtschulsystem daran gearbeitet, "eine Schule zu schaffen, die verbindet und nicht trennt." Leider habe die Bundesregierung kein Verständnis dafür, "dass man ausreichend LehrerInnen braucht, wenn man alle SchülerInnen einbinden möchte."

  Durch die Kürzungspolitik im Bildungsbereich habe die Bundesregierung jungen Menschen viel von ihrer Zukunft genommen. "Umso mehr ist es nötig, dass Bildung wieder der Stellenwert eingeräumt wird, der nötig ist, denn nur so hat unsere Gesellschaft Zukunft!" schloss Wutzlhofer.

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