willkommen in absurdistan.

das leben als gemeinderat kann seltsam sein. als beweis eine presseaussendung von mir als antwort auf die aussendung von fpö-klubobmann schock (siehe weiter unten).

Nikolaus – SP-Wutzlhofer: „Nikolause haben in städtischen
Kindergärten kein Hausverbot“ =

Wien (SPW-K) – „Zum Glück haben sich die Erkenntnisse in der
modernen Pädagogik gegenüber früheren Zeiten verändert – auch was den
Nikolaus betrifft. Die Folgen von Traumatisierungen in frühester
Jugend sehen wir leider jeden Tag“, erklärt der SP-Gemeinderat Jürgen
Wutzlhofer und legt wert auf die Feststellung, mit dieser Aussage den
FP-Politiker Schock und dessen entsprechende Aussendung zum Nikolaus
ausdrücklich nicht gemeint zu haben.

Nikolause hätten in den Kindertagsheimen der Stadt Wien keineswegs
Hausverbot, stellt der SP-Gemeinderat dann aber sehr wohl in Richtung
Schock klar. „Kern der Sache ist aber, Figuren, die bei einigen
Kindern Ängste hervorrufen, nicht als pädagogisches Mittel
einzusetzen. Der Nikolaus ist – historisch gesehen – ein gütiger und
verbindender Mensch. Und genau so soll und wird er in den
Kindergärten auch dargestellt!“, sagt Wutzlhofer. Aus diesem Grund
begrüßt auch Vizebürgermeisterin Grete Laska den Nikolauszug des
Arbeiter Samariter Bundes, weil es auch bei dieser Aktion darum gehe,
den Nikolaus als positive pädagogische Figur darzustellen.

Jürgen Wutzlhofer hofft jedenfalls, dass weitere Ratschläge aus
dem Eck des selbsternannten FPÖ-„Pädagogik-Experten“ Schock
ausbleiben, weil sich die nächste Diskussion dann möglicherweise um
die gesundheitlichen Aspekte einer Watsche drehen würde. (Schluss)

und hier die aussendung von schock (passender name, übrigens):

Schock: Während Laska dem Nikolaus „Hausverbot “ erteilt, nimmt
SP-Stadträtiun Brauner am „Nikolauszug“ des Samariterbundes teil! =

Utl.: Geschenkverteilung durch den „Hl. Nikolaus“ an die Kinder ist
durchaus begrüßenswert – doch was sagen Laskas Pädagogen
dazu??? =

Wien, 29-11-2006 (fpd) – In der Wiener SPÖ weiß offenbar die
rechte Hand nicht so genau, was die Linke gerade macht. Während
gestern SP-Vizebürgermeisterin Grete Laska dem Nikolaus „Hausverbot“
in den städtischen Kindergärten verordnete und dies damit begründet
hat, daß die Kinder oftmals traumatisiert werden und Angst vor der
mahnenden Figur des Nikolaus hätten, nimmt Mag. Renate Brauner am
Samstag bei einem Nikolauszug des ASBÖ teil, so heute der Klubobmann
der Wiener FPÖ, LAbg GR DDr. Eduard Schock.

Die FPö begrüße die Aktion des ASBÖ ausdrücklich und spreche den
Verantwortlichen des Sameriterbundes auch Ihren Dank für diese tolle
Aktion aus. Für mißhandelte und mißbrauchte Kinder müsse alles getan
werden und gerade in der Vorweihnachtszeit böten sich dazu genug
Gelegenheiten diesen Kindern Trost und Wärme zu schenken, so Schock.

Es sei jedoch für die verlogene SPÖ-Politik bezeichnend, daß auf der
einen Seite Laska den Nikolaus als unpädagogische Figur verdamme und
andererseits Brauner beim Nikolauszug teilnehme, wo im Programm dafür
ausdrücklich festgehalten wurde, daß „auf der Heimfahrt jedes Kind
ein kleines, süßes Geschenk vom „Hl. Nikolaus“ erhält!“ Es bleibe zu
hoffen, daß Brauner durch den verkleideten Nikolaus nicht Zeuge einer
„weiteren Traumatisierung“ der betroffenen Kinder werde und den
Kindern sei zu wünschen, daß sie ein paar unbeschwerte Stunden –
trotz Anwesenheit der SPÖ-Prominenz – genießen können, so Schock
abschließend. (Schluß) jen

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