„fear is the path to the dark side…

fear leads to anger. anger leads to hate. hate leads to suffering.“ dieses weise zitat vom ebenso weisen jedi-meister yoda (in „episode I – the phantom menace“) lässt sich ziemlich gut zum themenkreis „gewalt in videospielen“ strapazieren.

wann immer nämlich ein jugendlicher amok läuft, setzt eine mediale debatte rund um die denklinie „der jugendliche hat gewaltspiele gespielt – gewaltspiele machen amokläufer – gewaltspiele müssen verboten werden“ ein. dieser schluss ist leider ebenso bestechend wie falsch, hat er doch die gleiche logische konsistenz wie „95% der alkolenker trinken auch milch – milch führt zu alkoholismus“. gerade durch diesen pauschal kriminalisierenden zugang kann problematisches medienverhalten eben NICHT gelöst werden, einmal ganz abgesehen davon, dass prohibition im zeitalter des internet eher undurchführbar wäre. das ziel muss sein: media-literacy stärken, positive spiele-beispiele bewerben, informieren.

womit wir wieder bei yoda sind. denn grund für diese simplen urteile ist unwissenheit und unverständnis, und das führt zu angst. eine möglichkeit, eltern zu informieren, hat die stadt bergen bei celle in deutschland ergriffen, indem dort eine LAN-party für eltern veranstaltet wurde.

ähnliches haben wir in wien vor. von 21.-23. september dieses jahres wird das rathaus ganz im zeichen von computer- und konsolenspielen stehen, und zwar mit den unterschiedlichen zielgruppen jugendliche/erwachsene/pädagogInnen und jugendarbeiterInnen (ein anderer schwerpunkt jeden tag). wie würde yoda sagen? „do or do not…there is no try.“

Advertisements