goodbye privacy….

gestern war ich bei der von radio fro veranstalteten konferenz goodbye am/fm – farewell analog tv“ im rahmen des ars electronica festivals, wo ausgiebig über die situation der freien medien in österreich diskutiert wurde, und inwiefern sich diese durch die digitalisierung des fersehsektors verändern werde.

eine völlig unbestrittene tatsache war, dass der gesamte freie mediensektor chronisch unterfinanziert sei und politisch viel zu wenig wahrgenommen werde – in 8 bundesländern. das „modell wien“ wurde auf der ars sehr gelobt und als best practice für ganz österreich hergenommen, schließlich war ich auch genau deshalb eingeladen, um die situation in wien zu schildern. radio orange und okto haben 3-jahres-verträge, um planbarkeit zu ermöglichen, und sie haben ausreichende budgets (auch da sind sich weitgehend alle einig). soviel wie für orange wird durch die bundes-notfinanzierung für alle anderen 11 freien radios gezahlt. und das ist eine verbesserung, denn während schwarz-blau gabs gar nichts. wie auch immer: momentan wird an einer bundesförderung für freie medien gearbeitet, nur (wie sollte es anders sein?) övp blockt. möge die sache gelingen, die freien medien haben es wirklich nötig…

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