rust-watch V

die tagung geht langsam aber sicher zu ende: die letzten 3 punkte waren: grete laska, claudia schmied und susanne brandsteidl im round table zu sehr vielen bildungsfragen – im anhang dazu eine PA von grete laska zu drei neuen modellen der kindergartenausbildung – auch um hier einem allfälligen zukünftigen personal-engpass zu begegnen. rudi schicker stellte daraufhin die zukünftigen hotspots der stadtplanung vor (die presseaussendung dazu ist auch hier im anhang zu finden). und ulli sima stellte schwerpunkte der umweltpolitik vor, darunter eine weitere verbesserung des hochwasserschutzes, nachhaltige müllverwertungspolitik und den landwirtschaftsbereich. here we go….

SP-Klubtagung in Rust: Neue Modelle zur Ausbildung von

Datum/Zeit: 22.02 12:56

OTS168 5 II 0471 DS10004 22.Feb 08

Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Bildung

SP-Klubtagung in Rust: Neue Modelle zur Ausbildung von
KindergartenpädagogInnen präsentiert =

Rust (SPW-K) – Jährlich schließen etwa 320 Absolventinnen die
Ausbildung zur/zum diplomierten Kindergartenpädagogen/in in den
Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (BAKIPs) in Wien ab,
davon ca. 90 in der BAKIP der Stadt Wien. Die Erfahrungen der Stadt
Wien zeigen, dass durchschnittlich 4 von 10 AbsolventInnen danach
auch in einem städtischen Kindergarten arbeiten. „Um diese Quote zu
steigern und auch im Hinblick auf den bundesweit geplanten Ausbau an
Krippen- und Kindergartenplätzen, heißt es, neue Wege einschlagen“,
betonte heute Bildungsstadträtin Grete Laska in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit Bildungsministerin Claudia Schmied, der Wiener
Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl und dem Vorsitzenden
der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Christian Meidlinger, im
Rahmen der SP-Klubtagung in Rust. „Individuell zugeschnittene
Ausbildungsmodelle sollen Zielgruppen ansprechen, die bis dato nicht
erreicht wurden, wie beispielsweise WiedereinsteigerInnen,
AssistentInnen mit Wunsch nach Höherqualifizierung, oder MigrantInnen
mit sehr guten Deutschkenntnissen sowie arbeitslose AkademikerInnen
mit sozialpädagogischem Hintergrund.“

Zwtl.: Drei neue Ausbildungsmodelle

Die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik der Stadt Wien will
deshalb künftig – neben der derzeit angebotenen 5-jährigen
Ausbildung mit Matura und einem 4-semestrigen Kolleg in Tagesform –
drei weitere Modelle anbieten:

Modell RE-START für bereits qualifizierte KindergartenpädagogInnen
nach einer Erwerbspause. Mit einem dreiwöchigem ganztägigen Kurs soll
der Wiedereinstieg erleichtert werden.

Modell CHANGE: Hier handelt es sich um eine zweistufige
fünfsemestrige Ausbildung. Nach den ersten beiden Semestern, an denen
der Unterricht ganztägig stattfindet, ist man pädagogische
Assistentin – ein Ausbildungsstatus, den es bis dato nicht gab. Nach
drei weiteren berufsbegleitenden Semestern, schließt man die
Ausbildung zur diplomierten ElementarpädagogIn ab. Dieses Angebot
richtet sich sowohl an arbeitsuchende MaturantInnen oder
AkademikerInnen, MigrantInnen mit sehr guten Deutschkenntnissen als
auch an GrundschulpädagogInnen und MitarbeiterInnen der Stadt Wien.

Modell PICK UP: Es beinhaltet die Studienberechtigungsprüfung im
ersten Modul und anschließend folgt eine fünfsemestrige Ausbildung
(wie beim Modell CHANGE). „PICK UP“ richtet sich an
KindergartenassistentInnen mit dem Wunsch nach Höherqualifizierung,
arbeitslose InteressentInnen mit positivem Abschluss der achten
Schulstufe und drei Jahren Schulbildung als auch an MigrantInnen mit
sehr guten Deutsch-Kenntnissen bei gleichen
Ausbildungsvoraussetzungen.

Startschuss im September

Das Besondere an der Ausbildungsoffensive: Die Ausbildungskosten
zur pädagogischen Assistentin teilen sich Stadt Wien, Bund und AMS,
im Gegenzug dazu verpflichtet sich die AbsolventIn für die Dauer von
mindestens drei Jahren für die städtischen Kindergärten zu arbeiten.
Das AMS hat bereits zugesagt, einerseits für arbeitslose Menschen die
DLU (Deckung des Lebensunterhaltes) während des ersten
Ausbildungsjahres in Tagesform ab September 2008 zu übernehmen als
auch den Bezug von Weiterbildungsgeld bei Bildungskarenz für
KindergartenassistentInnen zu tragen. Über weitere
Kostenbeteiligungen wird derzeit noch verhandelt.

„Die neuen Ausbildungsschienen sollen noch im Herbst 2008
starten“, ist Grete Laska zuversichtlich. 4 Klassen (3 Klassen
CHANGE-Modell) und 1 Klasse (PICK-UP) sind geplant. Die 3-wöchigen
RE-START-Kurse sollen bereits im Juli starten. Bis September 2011
könnten somit 540 ElementarpädagogInnen und 120 Pädagogische
Assistentinnen mehr in den Kindergärten tätig sein.(Schluss)

SP-Klubtagung Rust/ Schicker: „Eine wachsende Stadt braucht

Datum/Zeit: 22.02 14:49

OTS229 5 II 0568 DS10007 22.Feb 08

Kommunales/Stadtplanung/Verkehr/SPÖ/Wien-Klub/Klubtagung Rust

SP-Klubtagung Rust/ Schicker: „Eine wachsende Stadt braucht
attraktive Zentren mit hoher Lebensqualität“ =

Wien (SPW-K) – Viele internationale Konzerne wählen Wien als
Standortzentrale für ihre Ausrichtung nach Osteuropa. Die
Bevölkerungsprognosen der Statistik Austria gehen davon aus, dass
Wien bis zum Jahr 2035 auf zwei Millionen Einwohner wachsen wird.
„Eine steigende Nachfrage nach Wohnungen, Büros, Arbeitsplätzen,
Sozial- und Verkehrsinfrastruktur ist die Folge. Die Stadtentwicklung
Wiens sorgt rechtzeitig vor.“, sagt Wiens Planungsstadtrat DI Rudi
Schicker bei der Arbeitstagung des SPÖ-Rathausklubs im
burgenländischen Rust. Bereits jetzt stehe die Richtung fest: Mit dem
Stadtentwicklungsplan 2005 hat die Stadt 13 Zielgebiete mit konkreten
Zielen und langfristigen Realisierungskonzepten für die künftige
Stadtentwicklung festlegt.

Zwtl.: Schwerpunkte der Stadtentwicklung 2008

– Das Schlüsselprojekt zur Attraktivierung der Innenstadt wird im
Sommer 2008 mit der Sanierung der Fußgängerzone Kärntner Straße/
Graben/ Stephansplatz gestartet. Ein Wettbewerb soll Ideen zur
Neugestaltung von Opern- und Karlsplatzpassage liefern.

– Belebung Donaukanal: ab dem Frühjahr verbindet ein zweiter
Schnellkatamaran die Twin-Cities Wien und Bratislava. Die
U2-Baustelle wird abgeschlossen, der Donaukanalradweg wieder
durchgehend befahrbar.

– Zielgebiet Gürtel: zur weiteren Belebung des Gürtels werden der
Hernalser Hof, das Bürogebäude Skyline und ein neues Kunstwerk im
öffentlichen Raum beitragen.

– Hauptbahnhof Wien: auf den nicht mehr benötigten Gleisanlagen des
Süd- bzw. Ostbahnhofes entsteht ein neuer Stadtteil mit Büros,
Wohnungen und sozialen Einrichtungen.

– Waterfront: Ein Herzstück der Waterfront am rechten Donauufer ist
die Marina City, für die bereits alle notwendigen Genehmigungen
vorliegen. Ab 2010 ist im Jahrestakt mit Fertigstellungen zu rechnen.

– Nordbahnhof: 2008 wird der Rudolf-Bednar-Park ebenso wie das
Wohnprojekt „Bike-City“ fertig gestellt. Wettbewerbe für Schule,
Kindergarten und weitere Baublocks werden abgeschlossen, mit dem Bau
des Geriatriezentrums Vorgartenstraße begonnen.

– Siemens-Alyssen: Die Firma Siemens wird auf dem Gelände südlich der
Siemensstraße einen modernen Betriebscampus schaffen. Der
Flächenwidmungsplan für den ersten Bauteil wird im nächsten
Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt.

– Flugfeld Aspern: Auf dem einstigen Flugfeld Aspern in der
Donaustadt entsteht in den kommenden Jahren eine neue „Stadt in der
Stadt“ für rund 45.000 Menschen. 2008/2009 werden die
Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt. Erste
Betriebsansiedlungen können erfolgen.

– Städtebauliches Leitbild Rothneusiedl: Aus einer Entwicklungsoption
kann ein Zielgebiet entstehen, das letztlich für ganz Wien von
strategischer Bedeutung ist. Im Vordergrund steht der soziale Wohnbau
mit 5.000 Wohnungen.

– Liesing-Mitte: Bis 2010 werden auf dem Gelände der Brauerei Liesing
Wohnungen, Büros, ein Einkaufs-, Ärzte- und Sportzentrum sowie ein
Kindertagesheim und ein Wohnheim errichtet. Der Liesinger Platz
erhält 2009 ein neues Aussehen.

Zwtl.: Erfolgreiche Verkehrspolitik in Wien

Vor allem der Ausbau der U-Bahn hat sich als Erfolgsgeschichte
erwiesen. Mit der U-Bahn ist man in der Stadt nicht nur am
schnellsten unterwegs. Im Zuge des U-Bahn-Baus werden immer auch
attraktive städtische Räume geschaffen. So auch entlang der U1-Achse.
Nach 30 Jahren intensiver Nutzung besteht dort allerdings
Sanierungsbedarf. 2008 wird damit begonnen, die Fußgängerzone in der
Innenstadt zu sanieren, den Karlsplatz und die Opernpassage neu zu
gestalten und die Neugestaltung des Praterstern fertig zu stellen.

Zwtl.: Neue Verbindungen in Transdanubien

Ergänzend zu schnellen U-Bahn-Verbindungen ins Stadtzentrum werden
im 21. und 22. Bezirk attraktivere ÖV-Tangenten benötigt. Die Linie
26 wird künftig von Strebersdorf nach Kagran und von dort über den
Gewerbepark Stadlau bis ins Flugfeld Aspern führen. Eine zweite
Straßenbahnlinie – die Linie 25 – fährt von Floridsdorf über Kagran
bis nach Aspern. Die beiden Linien verbinden die großen
Stadterweiterungsgebiete in Floridsdorf und der Donaustadt mit den
Ausbildungs- und Dienstleistungszentren.
(Schluss)

Sima: Wien setzt auf vorausschauenden Umweltschutz

Datum/Zeit: 22.02 16:07

OTS250 5 II 0964 DS10010 22.Feb 08

Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Umwelt

Sima: Wien setzt auf vorausschauenden Umweltschutz
Utl.: Investitionen von mehr als 300 Mio. Euro garantieren
Entsorgungs*sicherheit und Hochwasserschutz für die Zukunft =

Wien (SPW-K) – – Ein deutliches Bekenntnis zum vorausschauenden
Umweltschutz gab die Wiener Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima heute,
Freitag, bei der SPÖ-Klubklausur in Rust ab. „Wir sind es künftigen
Generationen schuldig, verantwortungsvoll die Heraus*forderungen der
Gegenwart im Umweltbereich anzupacken. Wien investiert in die
Zukunft, damit unsere Stadt auch in Zukunft zu den lebenswertesten
Orten der Welt gehört.“ So wendet Wien für den Ausbau der
Versorgungssicherheit in der Abfallwirtschaft und den
Donau-Hochwasserschutz mehr als 300 Millionen Euro auf. Sima:
„Umweltschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Wien steht zu seiner
Verantwortung für künftige Generationen.“

An drei Beispielen – Abfallwirtschaft, Hochwasserschutz und
Landwirtschaft – verdeutlichte die Umweltstadträtin den Anspruch der
Wiener Umweltpolitik. „Wien setzt in der Abfallwirtschaft klar auf
völlige Autarkie: Für den Müll, der sich nicht vermeiden lässt, steht
in Wien die komplette Palette an umweltverträglichen
Behandlungseinrichtungen – von Müllver*brennungs-, Biogasanlagen bis
hin zum Kompostwerk – bereit.“ Der Ausbau des
Donau-Hochwasserschutzes flussabwärts der Donauinsel sei nach der
finanziellen Einigung mit dem Bund nun gesichert und bereits in
Umsetzung, so Sima: „Bis 2015 wird das Jahrtausendprojekt
,Verbesserter Donauhochwasserschutz für Wien* abgeschlossen sein.
Nach menschlichem Ermessen ist damit der bestmögliche Schutz für Wien
und weite Teile Niederösterreichs vor Hochwasserkatastrophen
garantiert.“ Als dritten Punkt betonte die Wiener Umweltstadträtin
die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Stadtgebiet: „Die Wiener
Bäuerinnen und Bauern garantieren mit ihren hochwertigen Produkten
eine gesunde und Klima schonende Nahversorgung. Die Sicherung der
landwirtschaftlichen Produktion in der Stadt stellt einen zentralen
Punkt der Wiener Umweltpolitik dar.“

Sauber in die Zukunft

Oberste Priorität im Wiener Abfallwirtschaftskonzept hat die
Abfall*vermeidung, zahlreiche Projekte und Programme sorgen dafür,
dass den Wienern der Mist nicht über den Kopf wächst. Die
hervorragend ausgebaute getrennte Sammlung verringert den Müllberg
weiter, bedeutende Mengen von Altglas, Altpapier oder
Plastikverpackungen können recycelt werden, reduzieren damit den
Ressourcenverbrauch und schonen damit Umwelt und Klima. Sima: „Wien
bekennt sich zur Daseinsvorsorge, die geschlossene Entsorgungskette
im Bereich der Abfallwirtschaft ist dabei ein ganz wesentlicher
Bereich. Von den rund 400.000 Müllsammelgefäßen, über
Abfall*behandlungs*anlagen bis hin zur Deponierung der
Verbrennungsrückstände: Es gilt das Prinzip ,Alles in einer HandÆ.
Der Einfluss der Stadt auf alle Bereiche der Abfallwirtschaft stellt
sicher, dass das hohe Serviceangebot für ganz Wien gilt und in der
Abfallwirtschaft die höchsten Umweltstandards eingehalten werden.“

Dazu gehören, so Sima, nicht nur die Schaffung neuer
Verwertungs*schienen wie etwa durch die im Vorjahr eröffnete „Biogas
Wien“, in der jährlich aus bis zu 17.000 Tonnen biogenen Abfälle
Energie gewonnen wird: Die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau, in die
die Stadt rund 220 Millionen Euro investiert, wird im heurigen Herbst
mit einer Jahreskapazität von 250.000 Tonnen in Betrieb gehen. „Damit
erfüllen wir nicht nur zeitgerecht die Auflagen der
Deponieverordnung, die das Ablagern von unbehandeltem Restmüll ab
2009 verbietet. Wien wächst, die Bevölkerungsprognose für das Jahr
2020 sagt ein Wachstum von 140.000 Einwohner*Innen voraus. Mit der
rechtzeitigen Schaffung von Kapazitäten für die Müllbehandlung
schaffen wir Entsorgungssicherheit. Wien sorgt für die Zukunft vor“,
betonte Sima.

Sicher in die Zukunft

Mit der Donauinsel verfügt der allergrößte Teil von Wien bereits seit
Jahrzehnten über einen exzellenten Hochwasserschutz, der die größten
Bewährungsproben – etwa beim Jahrhunderthochwasser 2002 – mit Bravour
bestanden hat. Nun wird auch flussabwärts der Donauinsel der
Hochwasserschutz von derzeit rund 10.000 m3 pro Sekunde auf eine
Abfuhrmenge von 14.000 m3 pro Sekunde ausgebaut, das Projekt
„Verbesserter Donauhochwasserschutz Wien“ soll 2015 beendet sein.
„Die Stadt Wien wird insgesamt mehr als 75 Millionen Euro in den
Ausbau des Donau-Hochwasserschutzes investieren, die Ko-Finanzierung
durch den Bund ist gesichert“, betonte Umweltstadträtin Sima,
„dadurch erhöhen wir die Hochwassersicherheit für den verbleibenden
Teil Wiens, aber auch zahlreiche niederösterreichische Gemeinden ganz
deutlich. Besonders wichtig ist uns, dass Hochwasserschutz und
Ökologie im sensiblen Bereich des Nationalparks Donau-Auen Hand in
Hand gehen.“ Die Erhaltung des wertvollen Biotop-Mosaiks in der Lobau
und die Sicherstellung bzw. sogar Verbesserung der ökologischen
Funktionsfähigkeit des Auengebiets sind wesentliche Teile des
Hochwasserprojekts.

Am linken Donauufer werden die Arbeiten am Hafenumschließungsdamm
Lobau noch im heurigen Frühjahr beendet, der Startschuss für den
Ausbau des daran anschließenden Marchfeldschutzdammes fällt noch
2008. Am rechten Donauufer wird ebenfalls noch in diesem Jahr mit den
Sanierungsarbeiten am Donaukanal Rückstaudamm/Rechter Donaudamm
begonnen. 2010 wird dann das Hafentor Albern in Angriff genommen.

Gesund in die Zukunft

16 % der Fläche der Millionenstadt Wien werden landwirtschaftlich
genutzt, insgesamt produzieren 770 landwirtschaftliche Betriebe mit
rund 3.000 Beschäftigten jährlich über 60.000 Tonnen Gemüse, rund
37.000 Tonnen Obst und rund 2 Millionen Liter Wein. Basis für die
Sicherung der Landwirtschaft in Wien ist der Agrarstrukturelle
Entwicklungsplan, kurz AgSTEP, aus dem Jahr 2004. Gemeinsam mit der
Landwirtschaftskammer Wien hat die Stadt Wien einen umfassenden
Maßnahmenplan zur Sicherung der Landwirtschaft in Wien erarbeitet.
Dazu zählen neben umweltschonender Produktion – 70 % der
landwirtschaftlichen Nutzfläche sind in das Umweltprogramm ÖPUL
eingebunden – der Optimierung des Energiemanagements für
Landwirtschaftsbetriebe u. a. auch die Ausweitung der Weiterbildungs-
und Beratungsmöglichkeiten. Darüber hinaus setzt Wien auf die
Präferenz für Wiener Produkte in öffentlichen Einrichtungen und ganz
speziell auf den Ausbau des Regionalmarketings für die Produkte aus
Wien. Mit dem Handel konnte beispielsweise die Kennzeichnung von
Gemüse aus Wien umgesetzt werden, die KonsumentInnen sollen auf einen
Blick erkennen, welche Produkte im Regal aus der Region kommen.
Nahversorgung ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Zentraler
Ansatz ist auch die Förderungspolitik der Stadt Wien zur Sicherung
der multifunktionalen Leistungen der Landwirtschaft. Jährlich werden
rund 6 Millionen Euro an Förderungen aus Töpfen von Bund, EU und Land
Wien an die Wiener Landwirte ausbezahlt. „Die Wiener Bäuerinnen und
Bauern sind unsere Partner, die bisherigen Erfolge der Kooperation
wie etwa auch die gemeinsame Plattform ,Freiwillig ohne GentechnikÆ
sind vorzeigbar und wir werden auch künftig die regionale
Landwirtschaft zur Sicherung der Nahversorgung voll und ganz
unterstützen und fördern – für eine vitale Landwirtschaft in Wien
auch für die nächsten Generationen“, so Sima abschließend. (Schluss)

Advertisements