blasen platzen

die folgen dieser traurigen, aber unumstößlichen wahrheit spüren wir ja derzeit, all over the world. und das mulmige gefühl, dass das noch nicht alles war, lässt mich heute so gar nicht los. die gestrige börsentalfahrt der österreichischen systembanken warf zuletzt ein schlaglicht auf deren starkes engagement in den banksystemen unserer östlichen nachbarländer. und wenn es dort zu ausfällen kommt (sagen wir mal – nicht unrealistisch), dann bleibt das nicht folgenlos. für die betroffenen länder nicht, für ganz europa nicht, vor allem aber auch für österreich nicht. die anstrengungen von werner faymann und josef pröll, für ein osteuropäisches konjunktur- bzw. bankensicherungspaket zu werben, sind daher genau die richtige tat zur richtigen zeit. allein, die beworbenen zieren sich so, und das macht den blick auf die zukunft vorerst nicht rosiger…

dass aber auch die vergangenheit mitunter von ähnlichem geprägt war, das wir gerade erleben, ist ja bekannt – auch wenn die neoliberalen uns in den letzten jahrzehnten glauben machten, das alles könne heute nicht mehr passieren. wirtschaftsgeschichte ist was, das man – heute mehr denn je – lernen muss. besonders unterhaltsam geht das mit diesem film über die mississippi-bubble, eine spektakuläre großspekulation (mit anschließendem knall) im frankreich des 18. jahrhundert:

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