stimmung am ring

es sei gesagt: auch mir fällt es gar nicht so leicht, die forderungen der protestierenden studis im audimax und bei der gestrigen demo auf den punkt zu bringen. das heißt aber noch lange nicht, dass diese nicht legitim sind, und letztlich ist das auch der grund, warum ich gestern dabei war.

studi-demo

denn was klar war und auch eine klammer der ganzen 15.000, die gestern auf der straße waren: das war ein aufschrei für eine politik, die klar ihrer prioritäten in richtung bildung verschiebt. es war empörung über einen wissenschaftsminister, dessen einziges werkzeug im methodenrepertoire zugangseinschränkungen sind – und das ob einer erschreckend niedrigen akademikerInnenquote. es war eine ansage dafür, dass universität niveau braucht, und dass die art und weise wie in österreich die bologna-ziele umgesetzt werden dieses nicht überwältigenderweise verbessert. niveau ist übrigens auch nicht durch weniger studierende, sondern nur über bessere ressourcen abzusichern.

da kann ich mit.
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