rust-watch II: wir wollen die gemeinsame schule flächendeckend!

storch der ruster storch bringt heut einen kraftvollen morgen: bei einer podiumsdiskussion mit bildungsministerin claudia schmied, bildungsstadtrat christian oxonitsch, dem finnischen bildungsforscher matti meri, prof. elke gruber von der klagenfurter bildungs-uni und christoph peschek, unser gewerkschafts-jugendvorsitzender. am podium herrscht große einigkeit darüber, wie eine schule der zukunft aussehen muss: eine gemeinsame schule für alle, massiver ausbau an ganztagsschulen, gemeinsame universitäre ausbildung für alle pädagogInnen vom kindergarten bis zur höheren schule (mit spezifizierungen natürlich, aber damit auch mit der möglichkeit, berufsbilder zu veränderung und -pfade zu wechseln). ich persönlich würde noch eine anhebung der schulpflicht auf 18 jahre, eine gemeinsame modulare oberstufe für alle (auch die berufsausbildung) mit matura bzw. studienberechtigungsprüfung und natürlich ein bundesrahmengesetz für den kindergarten, dass eine flächendeckende ausstattung an kindergärten in allen bundesländern geschafft wird.

auf alle fälle eine spannende sache hier, die noch einmal illustriert, wer in österreich bildungspolitisch zukunftsträchtige ideen hat und an wessen blockade diese immer wieder scheitern…

gestern war übrigens auch noch motivierend. michael häupl hat noch einmal die schnelle umsetzung der ergebnisse der volksbefragung versprochen. übrigens: die beteiligung ist mittlerweile auf über 30% angestiegen und damit handelt es sich um die zweitgrößte volksbefragung in der geschichte wiens…

häupl machte auch klar, dass die volksbefragung ein ziemlich starkes signal in richtung briefwahl war: 90% der stimmberechtigten stimmten per brief ab!

für den nachmittag stehen heute noch beiträge von michael ludwig, sandra frauenberger, ulli sima und andreas mailath-pokorny an….
Advertisements