rust watch III: ein gegenmodell zu strache

ziegelsteindieser seelenlose ziegelstein hat mehr freunde auf facebook als hc strache. das hat auch einigen grund: die menschen wollen keinen staat bzw. keine stadt, die von missgunst, hass und hetze geprägt ist. das kann strache auch nicht durch größenwahn ausgleichen: nachdem er zugleich für den bundeskanzler, den bundespräsidenten und den wiener bürgermeister antritt, dürfte ihm wohl seine egomanie bereits vollends zu kopf gestiegen sein. „das letzte mal, wo einer all diese funktionen auf einmal vereinen wollte, war das olliver cromwell“, hat michael häupl hier in rust vorgestern gesagt. nicht gerade ein testimonial für demokratische gesinnung ist es jedenfalls. interessant ist übrigens, dass cromwell an sog. „stein-beschwerden“ starb. ein grund mehr für den ziegelstein.

im ernst: im oktober in wien geht es darum, diesem mann mit allem, wofür er steht, einhat zu gebieten. diesen damm müssen wir bauen, und das geht nicht durch nachgeben, sondern durch klare abgrenzung. michael häupl, der einzig relevante gegner von hc strache in wien, hat das gerade sinngemäß so formuliert:

Es gibt immer wieder Stimmen, die sagen „Ihr nehmt’s den Strache nicht ernst, ihr ignoriert ihn und werdet euch schon noch anschauen“. Keine einzige Landespartei setzt sich derartig intensiv mit der FPÖ, mit ihren Zugängen und mit HC Strache auseinander wie wir hier in Wien. Ich habe aber den Verdacht, dass jene, die sagen „Ihr nehmt den Strache nicht ernst“ eigentlich meinen „Ihr gebt dem Strache nicht nach“. Das müsste wer anders machen. Mit mir geht das nicht. Ich werde dem Strache ganz sicher nicht nachgeben, keinen Jota werden wir dieser Politik nachgeben.


eine klare, ermutigende kampfansage. und so klingt unsere ruster klausur heute mit einigem tatendrang aus!

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