How low can you go?

Von einem Tiefpunkt zum nächsten eilen derzeit die Stadtschwarzen. Die dümmlich-sexistische „Geilo-Kampagne“ der Jungen ÖVP kann man bei gutem Wind ja noch als jugendliche Unvernunft abtun. Obfrau Marek kann man Jugendlichkeit ja eher nicht zusprechen. Insofern gibt es auch keine Entschuldigung für ihre heute aufgestellte Forderung nach Zwangsarbeit für Sozialhilfe- oder besser Mindestsicherungs-EmpfängerInnen. Den Wahlkampf auf dem Rücken der Ärmsten austragen ist schäbig. Und Unwissenheit muss man Frau Marek, die ja auf Bundesebene das Mindestsicherungsgesetz mitbeschlossen hat, einmal mehr auch unterstellen. Von den Betroffenen sind gerade mal 25 Prozent DauerleistungsbezieherInnen, alle anderen erhalten die Unterstützung zusätzlich zum Lohn für eine Arbeit, der fürs Leben nicht reicht. Was will Frau Marek diesen Menschen wegnehmen von den 744 Euro monatlich?

Eine wirklich gute Reaktion auf diese Sache gibt es von Sozial- und Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Dem hab ich nichts hinzuzufügen.

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